Home / Ratgeber / Sägekette schärfen: Selber feilen oder zum Fachmann?

Sägekette schärfen: Selber feilen oder zum Fachmann?

Die Kettensäge ist heute ein weit verbreitetes Werkzeug. Besonders im Herbst, wenn der Garten in Ordnung gebracht und der Wildwuchs in seine Schranken gewiesen wird, kommt das Gerät vermehrt zum Einsatz. Ob elektrisch betrieben oder Benziner, von Zeit zu Zeit muss die Sägekette aber nachgeschärft werden, denn mit zunehmendem Gebrauch wird sie stumpf und damit weniger effektiv.

Es gibt eine ganze Reihe von untrüglichen Anzeichen, wann das Schärfen dringend angeraten ist.

Wie erkennt man eine stumpfe Sägekette?

stumpfe Sägekette erkennen

Wenn die Säge nicht mehr wie von selbst durch das Holz geht und Druck ausgeübt werden muss, ist ein Nachschärfen notwendig geworden. Dies gilt auch, wenn feines Sägemehl entsteht statt kleiner grober Holzstücke.

Denn dann reibt die Säge nur noch und schneidet nicht mehr ins Holz. Auffällig bei abgenutzten Zähnen ist außerdem, dass die Sägearbeit deutlich länger dauert als früher.

Und wenn die Säge qualmt, rutscht sie nur noch über das Holz.Verläuft der Schnitt nur noch in eine Richtung, sind die Schneidezähne auf nur einer der beiden Seiten stumpf geworden, die Kette sollte also wieder geschärft werden.

Selbst mit einer Feile die Sägekette schärfen

Allgemein ist beim Schärfen zunächst wichtig, die Schiene gut zu fixieren, um mit einer Feile sinnvoll arbeiten zu können. Man beginnt mit dem Zahn, der am weitesten abgenutzt ist, und markiert ihn mit einem Filzstift.

Dann im 90 Grad – Winkel zur Führungsschiene mit Druck feilen, und zwar immer von innen nach außen. Gut geschärft sind die Zähne, wenn sie nicht mehr reflektieren, wenn sie ins Licht gehalten werden.

Ein Gerät zur Schärfung der Kette ist eine Alternative. Mit dem Schärfgerät wird die Arbeit deutlich übersichtlicher und einfacher. Allerdings lohnt sich die Anschaffung nur für Handwerker, die relativ oft mit der Kettensäge arbeiten oder sogar beruflich im Holzgewerbe aktiv sind. Denn grundsätzlich sollte eine Kette alle zwei Jahre geschärft werden.

Die Schärfgeräte* kosten aber bis zu 50 Euro, preiswertere Ausführungen können mit etwa 25 bis 30 Euro zu Buche schlagen. Die Ausgabe amortisiert sich also erst nach einigen Jahren. In einer Werkstatt entstehen für das Schärfen der Kette Kosten von ungefähr 10 Euro.

Handwerk bedeutet Erfahrung

Hinzu kommt, dass ein Fachmann wesentlich öfter Ketten schärft als der engagierte Laie, und deshalb auch über eine größere Erfahrung verfügt. Man kann also erwarten, dass seine Arbeit wesentlich besser gelingt und der Kunde ein besseres Arbeitsergebnis erhält, als wenn er selber Hand anlegt.

Gar nicht zu reden über den Zeitaufwand, denn ein Ungelernter sollte erst ausführlich an einer älteren Kette üben, um sich mit der aufwendigen Prozedur vertraut zu machen.

Das Schärfen der Sägekette sollte ohnehin regelmäßig erfolgen. Bedenkt man den Zeitaufwand, den ein Laie aufwenden muss, und die geringen Kosten für eine Reparatur vom Fachmann, spricht alles für den Experten mit der nötigen Erfahrung. Und das Arbeitsergebnis ist mit Sicherheit hochwertiger, die Säge kann wieder für einen längeren Zeitraum ohne Probleme verwendet werden.

Einhell Sägekettenschärfgerät GC-CS 85 E (85 W, 5500 min-1, Schleifwinkeleinstellung m. Skala,...
  • Die preiswerte Alternative: Sägeketten schärfen statt wegwerfen!
  • Drehbare Skala zur präzisen Schleifwinkeleinstellung und Kettenspannvorrichtung
  • Tiefenbegrenzung zum Schutz der Kette
  • Sicheres Arbeiten durch transparentes Sichtglas
  • Inklusive Schleifscheibe

Stand: 17.11.2019 um 05:05 Uhr / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.