Möbelaufbau im Do-It-Yourself: Lohnende Aussichten

Schon seit Jahrzehnten haben wir den Trend, der vor allem ökonomische Gründe für seinen Erfolg hat, dass Leute keine fertig aufgebauten Möbelstücke kaufen und sich ins Haus liefern lassen, sondern bevorzugt Bausätze kaufen. Wenigstens, wo das zweckmäßig ist und keinen Laien überfordert. Es kann ja von niemandem erwartet werden, dass er den Polsterstoff für einen Sessel oder das Sofa selbst zuschneidet, über die Schaumstoffwülste oder die Jute über der Federung zieht und vernäht. Aber vorgebohrte und richtig abgelängte Holzteile durch mitgelieferte Verbindungstechnik zusammenzubauen – das ist mit einer verständlichen Bauanleitung und haushaltsüblichem Werkzeug nicht schwierig.

So mancher Muffel hat beim Möbelaufbau seine rudimentären Fähigkeiten verbessert; es ergab sich für ihn ein Schlüsselerlebnis und ein Türöffner für handwerkliche Hobbies. Ganz zu schweigen von breiten Möglichkeiten, seine Wohnung über den DIY-Möbelaufbau zu verschönern. „Learning by doing“ – das ist ein zutreffender Spruch für den Selbstaufbau von Möbeln.

Möbel zum Selbstaufbauen sind Teil der (jungen) Alltagskultur

Möbelaufbau im Do-It-Yourself: Lohnende AussichtenEs gibt durch ein breites Angebot auf dem Markt, sowohl im Internet als auch über die Möbelmärkte, vielfältige Angebote für Möbel zum Selbstaufbauen. Es gibt sie für so gut wie jeden Raum eines Hauses, von rein zweckmäßig bis rein dekorativ und alle Schattierungen dazwischen. Es ist kein Geheimnis, dass Ketten wie die blau-gelbe schwedische Marke voll auf den Möbelaufbau durch den Käufer und Anwender bauen – und es scheint ja seit längerer Zeit gut zu laufen. Teil des Erfolges auf dem Do-it-Yourself Gebiet für Möbel ist, die Anforderungen an den Kunden so gering wie möglich zu halten.

Wenn er nur eine Anleitung lesen und verstehen kann, und nicht gerade zwei linke Hände für sein Werkzeug hat, müsste so gut wie jeder den Aufbau bewältigen. Für die wenigen, die dabei noch durch den Rost fallen oder einfach nur keine Zeit oder Geduld haben, gibt es wiederum Dienstleister, die einspringen und den Aufbau besorgen. Entweder auf dem freien Markt oder optional mit angeboten bzw vermittelt durch den Möbelhändler.

Werkzeug von allgemeiner Verbreitung bevorzugt

Teil der Zugeständnisse an den geringen Erfahrungsgrad der Möbelkäufer, oder wenigstens den angenommenen geringsten gemeinsamen Nenner ihrer angenommenen Fähigkeiten, ist, dass zum Möbelaufbau möglichst einfaches Werkzeug ausreichen muss. Von jedem zu fordern, dass er eine Nutfräse oder Stichsäge in seinem Werkzeugkoffer oder der Schublade haben müsste, wäre da zu viel verlangt. Oft werden, um gar nicht erst Hindernisse aufkommen zu lassen, solche Werkzeuge gleich mitgliefert, die nicht viel in der Akquise kosten – am häufigsten wird man da Inbus-Schlüssel finden, um Schraubverbindungen mit entsprechender Aufnahme anzuziehen.

Oder Torx-Schraubenschlüssel. Wer häufiger Regale zum Selbstaufbau einkauft, wird in seiner Schublade bereits eine ordentliche Sammlung an Inbus oder Torx haben, noch dazu alle in derselben Größe. Schraubendreher von Schlitz bis Phillips wird man weniger häufig beigefügt finden, darf man doch annehmen, dass der doch wirklich überall schon vorhanden ist. Ein Hämmerchen wird wohl auch jeder haben, weil ja auch das Auf-den-Daumen-Schlagen beim Nagel- oder Haken-in-die-Wand-Hauen immer noch als gepflegte Alltagskultur in den Haushalten zu finden ist.

Krieg und Frieden mit Kleinteilen

Krieg und Frieden mit Kleinteilen wie Schrauben und MutternWichtiger noch als den Ball flach zu halten in der Frage, welches Werkzeug für den Möbelaufbau vorausgesetzt werden kann, ist die vollständige Versorgung mit benötigten Verbindungsteilen, Schrauben, Winkeln, Anbauteilen, Schienen und was da sonst noch von Nöten ist. Eine Menge Kundenreklamationen hat damit zu tun, dass diese Beipackungen unvollständig seien. Gibt es eine Untersuchung darüber, wie oft die Zerstörung passend zugesellter Kleinteile durch unsachgemäße Behandlung zu dieser angeblichen Unterversorgung geführt hat? Wie dann vom Kunden behauptet wird, um an Ersatz zu kommen?

Die Dunkelziffer scheint jedenfalls hoch zu sein. Wenn die verwendeten Anbauteile, Verbinder wie Scharniere usw nicht allzu exotisch sind, wird man sich alternativ in jedem Baumarkt mit Nachschub versorgen können. Wen der Ehrgeiz packt oder einfach ein Flämmchen, der wird auch in Zukunft wieder gerne Möbelaufbau auf sich nehmen und seine neuen Kenntnisse warmhalten und erweitern wollen. Da kommen Extrateile in der Reserve gerade recht. Heimwerker wie Bastler haben gemeinsam, dass sie alles aufheben, weil es noch nützlich sein kann.

Möbelaufbau – Probieren geht über Studieren

Das ist überhaupt der schönste Effekt für den Privatanwender, wenn ihm der Möbelaufbau Lust auf mehr macht und er über sich hinauswächst. Er wird seine Scheu vor anspruchsvolleren Aufbauprojekten verlieren und mit dem nun hoffentlich ambitionierteren Werkzeug in seinem Bestand fortgeschrittene Vorhaben angehen und umsetzen. Einem Teil von uns fehlte in der Kindheit jeder Anreiz dazu, sich handwerklich zu betätigen und sich an ‚geringen Arbeiten‘ zu erproben. Das ist schade, denn darum wurde man auch um das befriedigende Erlebnis gebracht, etwas sehr Stoffliches zu erschaffen.

Unter Einsatz von „Blut, Schweiß und Tränen“, wenn es sein muss. Wer von versnobten, naserümpfenden Eltern immer angehalten wurde, sich ausschließlich mit geistigen Dingen zu beschäftigen, oder gegen seinen Willen gezwungen wurde, ein Musikinstrument zu erlernen, der kann die Faszination einer (späten) Entdeckung und Hinwendung zum Handwerklichen verstehen.

Wo man die Lizenz zum Verschönern in Eigenleistung findet

Gerade im Versandhandel, also heutzutage über den Einkauf in einem Webshop, ist zum Zweck einer günstigen Versendung die möglichst kleinformatige Versendung von Möbelstücken gang und gäbe, resultierend im Möbelaufbau durch den Kunden bei diesem zuhause. Das ist im Interesse beider Seiten, da es hilft, die (Versand)Preise kleinzuhalten. Natürlich kommt man, wie anfangs angedeutet, beim Verkauf eines Sofas nicht darum herum, das sperrige Sitzmöbel per Möbelspedition in einem Stück zu verschicken. Bei Kommoden und Regalen muss das aber nicht sein.

Die Befriedigung, die jemand nach dem geglückten Möbelaufbau mit dem richtigen Werkzeug empfindet, trägt zu seiner Bindung an den neuen Einrichtungsgegenstand bei und bringt ihm dazu die Anerkennung seines Partners oder der Familie. Also keine Scheu – und auf Anbietern wie moebeldeal.com nach preisgünstigen Möbeln mit kostenlosem Versand gestöbert.

Ein Beitrag von www.moebeldeal.com

Stand: 26.06.2019 um 05:15 Uhr / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API